Akupunktur

akupunktur-hund5Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin und basiert auf einer Jahrtausende alten Erfahrung. Folgende Vorstellung liegt zugrunde: Die körpereigene Energie, das Qi, fließt in Meridianen durch den Körper.

Man kann sich darunter ein verzweigtes Energiefluss System vorstellen – energetische Blockaden sind wie Staudämme in diesem System. Diese Blockaden können durch äußere (Kalte, Wind, Hitze, Verletzung, Überanstrengung, schlechte Haltungsbedingungen oder auch falsche Belastung durch schlechtes Reiten) oder innere Faktoren (Angst, Stress, Stall- oder Besitzerwechsel) entstehen.

Jeder Behandlung muss eine fundierte chinesische Diagnose zugrunde liegen. z.B. Pulsdiagnose, genaue Anamnese, Palpation diagnostischer Punkte am Tier. Hierauf wird das Qi durch Nadeln oder Laser gezielt beeinflusst und ein harmonischer Energiefluss wiederhergestellt. Auf die Nadelung reagieren die Patienten im Allgemeinen recht entspannt. Es werden meist 1 bis. max. 6 Nadeln gesetzt, die man ca. 15 Minuten wirken lässt.

Mit Akupunktur können bei einem breiten Anwendungsgebiet sehr gute Erfolge erzielt werden:

Speziell bei Allergien verwenden wir die Eigenblutakupunktur: es wird Blut abgenommen (ca. 20 ml) mit einem passenden Homöopathischen Mittel gemischt und in bestimmte Akupunkturpunkte injiziert.


Chinesische Pulsdiagnose:

am rechten und linken Handwurzelgelenk liegen für jeden der 12. Hauptmeridiane an der Arterie Punkte, die über den Energiezustand des betreffenden Meridians Aufschluss geben.

Indirekte Pulsdiagnose:

Dr. Are Thoresen, ein norwegischer Tierarzt, hat die Beobachtungen eines Kinderarztes aufgegriffen, dass sich der Puls eines Kindes ändert, wenn es am Schoß der Mutter sitzt. Wenn ich nun das Tier berühre, ändert sich die Qualität meines Pulses entsprechend der des Tieres.